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Informationen zum Flughafen Wien


Hier finden SIe weiterführende Informationen zu Ihrem Flughafen Wien und können sich schon vor Ihrem Abflug ein wenig über weiterführende Details informieren.

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Flughafen Wien-Schwechat

Der Flughafen Wien-Schwechat, international auch "Vienna International Airport" genannt, ist der größte und wichtigste österreichische Flughafen. Er liegt ca. 18 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Wien in Schwechat in Niederösterreich und ist der Heimatflughafen der Fluglinie Austrian.

Die Aktien der Flughafen Wien AG sind im ATX gelistet, werden aber an vechiedenen Böen gehandelt. Die beiden Hauptaktionäre sind die Bundesländer Wien und Niederösterreich.

Allgemein

Mit 15.859.050 Passagieren im Jahr 2005 (Prognose 2006: 17.2 Mio =+8%) ist er der größte Verkehflughafen Österreichs und eine wichtige Ost-West-Drehscheibe im europäischen Luftverkehr. Schon 2004 hatte er Zuwächse von 15,7 Prozent im Passagierwachstum; bei den Bewegungen ein Plus von 14,1 Prozent; ein Plus von 18,6 Prozent beim Höchstabfluggewicht und bei der Luftfracht ein Plus von 21,0 Prozent verzeichnet. Als Spitzentag wurde der 5. September mit 58.981 abgefertigten Passagieren registriert. Die Passagierzahlen steigen enorm an, auch weil das Einzugsgebiet des Flughafe mit der EU Erweiterung weit in den Osten der neuen Mitgliedsstaaten reicht. Dies hat den Flughafen auch zum logistischen Zentrum vieler Firmen gemacht, die von hier aus den gesamten Ost-Europäischen Raum bedienen. Der Flughafen entwickelt sich jedoch zunehmend zu einer Langstreckendrehscheibe. So wurde von Korean Air bekanntgegeben, dass ab 15.September der Direktflug Seoul-Wien-Seoul in Betrieb gehen soll. Weite kommt 2007 mit Delta wieder eine Amerikanische Fluggesellschaft, die Wien mit dem größtem Flughafen der USA - Atlanta - verbindet.

Enge Kooperationen pflegt die Flughafen Wien AG mit dem Flughafen Luqa auf Malta. Im Zuge der Privatisierungen in der Slowakei bot der Flughafen im Rahmen des Bieterkoortiums TwoOne mit der Raiffeisen Zentralbank und einer slowakischen Finanzgruppe zur Übernahme des Flughafe M.R. tefánik in Bratislava, der Wien als zweiter, billigerer Flughafen dienen könnte, an. Allerdings wird der Flughafen Bratislava nur gemeiam mit dem wesentlich kleineren in Koice privatisiert. Im Dezember 2005 wurde diese Gruppe von der zuständigen Kommission in der Slowakei der slowakischen Regierung als Bestbieter empfohlen. Die Regierungsmitglieder jedoch forderten die Bietergruppe sowie dem zweitgereihten spanischen Bieter zu Nachbesserungen ein zweites Mal auf, Angebote zu legen. Am 27. Januar 2006 war TwoOne wieder Bestbieter. Die endgültige Entscheidung, dass der Flughafen mit 66 % am Flughafen Bratislava und Koice hält, fiel am 1. Februar 2006. Der Kaufpreis lag bei 299 Millionen Euro.

Von der ebenfalls angedachten Übernahme des Flughafe Ferihegy in Budapest wurde indessen inzwischen Abstand genommen.

Im September 2005 wurde der neue Flugsicherungstower eröffnet. Mit seinen 109 m Höhe ist er zum Bauzeitpunkt der höchste in Europa und der dritthöchste der Welt (nach Bangkok und Atlanta).

Schon im slowakischen Wahlkampf 2006 kündigte Ministerpräsident Robert Fico an, den Verkauf der Flughäfen rückgängig machen zu wollen. Nach der Wahl stellte er jedoch klar, sich an die noch ausständige Entscheidung des slowakischen Kartellgerichtes vertragstreu halten zu wollen. Am Stichtag, dem 15. August 2006 fällte das Kartellgericht allerdings nur über den Flughafen Koice zu Guten des Wiener Flughafe eine Entscheidung, während die Entscheidung über Bratislava auf Oktober vechoben wurde. Dies nahm Fico zum Anlass, den Verkauf doch rückgängig zu machen. Der Flughafen will allerdings diese Entscheidung noch anfechten. Am Kauf Koices will man jedoch festhalten.

2007 wird auf dem Gelände des Flughafe auch ein Trainingscenter für Piloten der deutschen Lufthaa errichtet. Die Piloten der Austrian, die bis dahin ihre Trainings im Ausland absolvieren müssen, können dieses Center ebenfalls mitbenutzen, so dass auch für die heimische Luftfahrtgesellschaft eine Kosteneparnis erwartet wird.

Verkehrsanbindung

Zwischen den einzelnen Verkehanbindungen bestehen große Preisuntechiede. Am gütigsten ist die Fahrt mit der S-Bahn.

SKYLINK

Der Flughafen Wien hat auf der Basis eines Masterpla im Jahr 1999 einen Realisierungswettbewerb für die Neugestaltung des Flughafenareals ausgeschrieben. Nach zwei Überarbeitungen wurde im Herbst 2000 die Arbeitsgemeichaft Itten + Brechbühl AG/Baumschlager Eberle GmbH für die städtebauliche Gestaltung und die Terminalerweiterung Nordost beauftragt. In der Zwischenzeit wurden ein Bebauungs-, Verkeh-, Grün- und Gestaltungskonzept etellt. Diese Gesamtsicht bildet den Rahmen für eine geordnete Entwicklung des Flughafenareals, definiert die Mittel für eine nachhaltige Nutzbarkeit und befasst sich mit der ökonomischen, der kulturellen und der sozialen Entwicklung der Flughafetadt. Ein Verkehring umschließt die Flughafetadt und markiert die Grenzen. Das ganze Areal wurde in Baufelder aufgeteilt und mit einem Bebauungsplan veehen. Vorgaben zur Gestaltung der Zwischenräume und Gestaltungsrichtlinien bilden das Werkzeug für den geregelten Ausbau und das zukünftige Bild dieses Entwicklungsschwerpunktes.

Das Projekt setzt dem gewachsenen Konglomerat eine ordnende Großstruktur entgegen. Diese entspricht dem Maßstab der Nutzung Flughafen und vermag den Bestand funktionell und architektonisch zu integrieren. Die Hauptelemente der Erweiterung östlich des heutigen Terminals 2 sind der neue Terminal, die Pie Nord und Süd, sowie der Verbindungsbau. Mit diesem Ausbau entsteht zwischen dem Bestand und dem neuen Pier Süd ein neuer Schwerpunkt mit Zugängen vom erweiterten Bahnhof, den Parkhäusern und der Flughafetadt.

Vorentwurf, Entwurf, Einreichung: ARGE Itten Brechbühl - Baumschlager Eberle Ausführungsplanung: ARGE Skylink WOP - Baumschlager Eberle P.ARC - Moser - Neumann

Der Tower

Mit seinen 109 Metern ist der Flugsicherungstower im Moment der Höchste in Europa. Er ist zum weithin sichtbaren neuen Wahrzeichen des Flughafe Wien-Schwechat geworden. Der Neubau war notwendig geworden, um eineeits Platz für den neuen SkyLink zu machen und um andereeits um eine Übeicht um das erweiterte Vorfeld zu gewährleisten. Betreiber des Towe ist hauptsächlich die Österreichische Flugsicherung Austro Control.

Die Inbetriebnahmeschritte erfolgten sukzessive zwischen Mai 2005 und März 2006; nun befinden sich der Luftfahrtinformatiodiet (AIM), die Flugdatenbearbeitung für ganz Österreich (FDU), die Verwaltung, die Flugsicherungstechnik (AES), die An- und Abflugskontrollstelle Wien (APP), der Flugwetterdiet (MET), die Vorfeldkontrolle des Flughafe (MOVEMENT) und die Flugplatzkontrollstelle (TWR) in diesem Gebäude. Igesamt haben ca. 200 Peonen ihren Arbeitsplatz im Kontrollturm.

Architektonisch interessant ist, dass die Kanzel an der Spitze zum Sockel am Boden um ca. 45 Grad verdreht ist. Der Raum dazwischen ist nur von einer Membran umhüllt, die sowohl von innen als auch von außen mit Lampen bzw. Projektoren beleuchtet werden kann. Weite steht der Schaft nicht in der Mitte des Sockels, so dass der Turm von jeder Richtung her ein anderes Echeinungsbild hat, das mitunter "schief" wirkt. Die Membranfassade hat eine Fläche von ca. 3.300 m2 und macht den Tower damit zum größten Membranbauwerk Österreichs.

Bauherr waren die Flughafen Wien AG und die und Austro Control GmbH. Die Architektur entstammt dem Büro Zechner & Zechner ZT GmbH. Der Tower wurde bereits mit mehreren Architekturpreisen ausgezeichnet.

Fluglärmbelastung

Der Ausbau des Flughafe zu einer Peonen- und Güterdrehscheibe und die damit verbundene Erhöhung der Belastung der Umgebung stößt immer mehr auf Widetand in der dadurch betroffenen Bevölkerung. Dazu kommt, dass die Anflüge bereits frühzeitig kanalisiert werden, um die Frequenz zu erhöhen. Dabei werden diese Korridore zum Teil über dicht besiedeltes Gebiet, etwa die Bezirke Penzing, Hietzing und Favoriten geführt, während vergleichbare Bezirke gänzlich ausgespart werden. Der Flughafen veucht zwar, seine Ausbaupläne durch ein sogenanntes Mediatioverfahren auf eine breite Basis zu stellen, eine tragfähige Lösung unter Beteiligung der betroffenen Bevölkerung wurde dadurch aber ebeowenig erzielt wie eine gleichmäßige Verteilung der Belastung.

Terminals

Aufgrund des hohen Passagierwachstums werden für die Zeit bis zur Eröffnung der Flughafenerweiterung Skylink 2008 zusätzliche Check-In Kapazitäten benötigt. Ein temporäres Bauwerk für die Dauer von drei Jahren errichtet auf einem Parkdeck. Vis à vis der bestehenden Terminals steht ein einfacher, minimalistischer Körper. Aufmerksamkeit und Präsenz erzeugt er durch eine Eitülpung, welche das Volumen pepektivisch verfremdet und gleichzeitig eine einladende Geste datellt. Die Reduktion auf das körperhafte wird vetärkt durch die monomaterielle Fassade. Eine traluzente bedruckte Haut aus Polycarbonatplatten, ähnlich einem Zelt umhüllt das ganze Gebäude. Tagsüber dringt das Sonnenlicht in den Innenraum, recht sakral, nachts hingegen zeichnet sich die kütliche Beleuchtung an der Außenfassade ab. Ein paar Silhouetten von eincheckenden Passagieren werfen Schatten an die halbdurchsichtige Wand, konterkariert von einem Graphikkonzept des Pariser Büros intégral ruedi baur & associés: Auf der Außenhaut klebt eine stilisierte Vegetation in Form von Grashalmen, dazu gesellen sich abhebende Flugzeug-Piktogramme und eine simple Beschriftung zur Festigung der bildhaften Zeicheprache. Innen hercht eine wohltuend leichte Tageslichtatmosphäre. Die Reduktion der Materialien und die einfache Raumkonfiguration verbreiten eine ruhige, angenehme und würdevolle Atmosphäre.

Die Halle ist als Stahlkotruktion mit einer Höhe von 4,50 m konzipiert. Somit wurde für eine spätere Nachnutzung seite der Architekten Sorge getragen.

Planung: Itten Brechbühl / Baumschlager Eberle P.ARC ZT GmbH, Wien

Sotige Fluglinien

"Skylink" (in Bau) Austrian Airlines Group & "Star Alliance" Terminal

Historisches

Der Flughafen wurde 1938 als Militärflugplatz Luftwaffetützpunkt "Schwechat - Ost"/"Heidfeld" gebaut, Spatestich war am 14.5.1938. Es wurden 5 Hallen, eine Flugzeugwerft, mehere Manchaftsgebäude und eine Großgarage errichtet. Es war die Jagdfliegechule 5 untergebracht. Später wurde der Fliegerhot den Heinkel Werken (Rostock) übergeben, die hier ab Mitte 1942 Flugzeuge produzierten (He 219 und He 162 "Volksjäger"). Zu diesem Zweck wurden eine Kompeiecheibe und eine Eichußanlage errichtet - dazu kamen noch mehrere Hallen. Das gesamte Heinkel Planungsbüro wurde hierher übeiedelt. Teile des Flughafe dienten ab 07.12.1944 als Konzentratiolager (KZ-Schwechat II "Santa") in dem Häftlinge untergebracht waren, die für die Heinkel Werke sowie auch für die Brauerei Liesing "Ostmärkische Brau AG" arbeiteten. 1945 wurde die Anlage von den britischen Alliierten übernommen. Aus der Zeit vor 1945 sind heute (2007) noch 3 Hanga am Rollfeld erhalten, das ehemalige Verwaltungsgebäude ist heute Sitz der Lauda Air.

1954 wurde die Betriebsgesellschaft gegründet und übernahm die Rolle des ehemaligen Flugplatzes Wien-Aspern. Die damalige einzige Start- und Landebahn wurde im Jahr 1959 auf 3.000 Meter verlängert und 1960 ein neues Abfertigungsgebäude errichtet. Die zweite Landebahn wurde 1972 mit einer Länge von 3.600 Metern errichtet. Im Jahr 1982 erfolgte die Anbindung an die Ostautobahn A4.

Schon in der Zeit vor der Öffnung des Eisernen Vorhanges war auf Grund der Neutralität der Flughafen ein Verbindungsglied nach Osteuropa.

Zwischenfälle

Am 27. Dezember 1985 verübte ein Terrorkommando einen Achlag auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Drei Terroristen stürmten kurz nach neun Uhr über die östliche Treppe in die Abflughalle und rollten drei Handgranaten in die Passagiechlange, die an den Schaltern Drei und Vier auf die Abfertigung des El Al-Fluges warteten. Achließend schossen sie mit Maschinenpistolen um sich. Die Polizei erwiderte das Feuer. Bei dem Achlag und dem achließenden Feuergefecht starben vier Mechen, 45 weitere wurden verletzt. Unter den Toten war auch einer der Attentäter; seine beiden Kameraden wurden nach einer Verfolgungsjagd auf der Autobahn von der Polizei gestellt. Zeitgleich verübte eine zweite Terrorgruppe auf dem Flughafen Rom-Fiumicino einen ähnlichen Achlag, dem mehr Mechen zum Opfer fielen. Abu Nidals Terrororganisation übernahm für beide Achläge die Verantwortung.

Aus Anlass dieses Achlages wurde von der Polizei am Flughafen die Eiatzeinheit Kranich i Leben gerufen, die durch spezielle Ausbildung und Ausrüstung für terroristische Bedrohungen gerüstet ist.

Am 12. Juli 2000 musste ein Airbus A310 der Hapag Lloyd auf dem Weg von Chania nach Hannover wegen Treibstoffmangel in Wien-Schwechat notlanden. Beim Aufsetzen abseits der Piste wurde das Itrumentenlandesystem zu einem großen Teil zetört, das Flugzeug schwer beschädigt und einige Passagiere verletzt.

Dieser Text wurde der Wikipedia entnommen und steht unter der GFD Lizenz.
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Wikipedia.

 
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