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Informationen zum Flughafen Stuttgart


Hier finden SIe weiterführende Informationen zu Ihrem Flughafen Stuttgart und können sich schon vor Ihrem Abflug ein wenig über weiterführende Details informieren.

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Flughafen Stuttgart

Der Flughafen Stuttgart liegt an der südlichen Kreisgrenze von Stuttgart und dem Landkreis Esslingen auf Gemarkung der Städte Leinfelden-Echterdingen, Stuttgart und Fildetadt. Der Flughafen rangiert auf Platz 7 der wichtigsten Flughäfen der Bundesrepublik Deutschland. Er ist der Landesflughafen von Baden-Württemberg sowie ein Drehkreuz für die Billigfluglinien Germanwings und Hapag-Lloyd Express.

Fluggastaufkommen

Der Flughafen erreichte 2005 ein Fluggastaufkommen von rund 9,4 Mio. Passagieren. Das waren ca. 6,6 Prozent mehr als 2004. Das Luftfrachtaufkommen (inkl. Luftpostaufkommen) betrug 17.305 Tonnen und sank somit um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Luftpostaufkommen lag bei 9352 Tonnen und ist um 8 Prozent gestiegen. Im Januar 2006 kam es erneut zu deutlichen Zuwächsen: 12 Prozent bei den Fluggastzahlen und 5,9 Prozent bei den Flugbewegungen, jeweils bezogen auf den Vorjahreszeitraum. Ende 2006 wurde etmals in der Geschichte des Flughafe die Grenze von 10 Mio. Passagieren innerhalb eines Jahres durchbrochen.

Der Flughafen besitzt eine Start- und Landebahn mit einer Länge von 3345 m und einer Breite von 45 m. Für die Flugzeuge stehen acht Fluggastbrücken und 52 Abstellpositionen zur Verfügung.

Am 30.12.2006 wurde öffentlich bekanntgegeben, dass die magische Zahl - 10.000.000 Passagiere - erreicht wurde. In einem Interview des Flugblatt, dem Magazin des Stuttgarter Flughafe, sagte Flughafenchef Georg Fundel bereits bei Sommeranfang, dass diese Zahl dieses Jahr erreichbar sei.

Betreibergesellschaft

Eigentümer der Betreibergesellschaft Flughafen Stuttgart GmbH sind zu je 50 Prozent das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart, die unter anderem durch den früheren Staatsminister Ulrich Müller und Oberbürgermeister Wolfgang Schuster im Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten sind. Die Kommunen Leinfelden-Echterdingen und Fildetadt sind nicht an der Gesellschaft beteiligt, obwohl der größte Teil des Flughafe auf ihrer Gemarkung liegt.

Fracht

Der Stuttgarter Flughafen hat mit seinem neuen Frachtzentrum-Süd ein sehr modernes Frachtleben. Regelmäßig landen hier:

DHL Boeing 757F (Postflüge), kleinere Maschinen z.B. Antonow An-26

C-5 Galaxy, McDonnell Douglas C-17, C-130 Hercules der United States Air Force (Frachttraport für die Kasernen in BW)

Selten besucht den Flughafen eine Antonow An-124 oder et 2mal war die Antonow An-225 da.

Geschichte

Die ete planmäßige Landung gab es am 20. April 1925 auf dem damaligen Flughafen Böblingen-Hulb. Bereits in den 1930ern wurden Linienflüge durchgeführt.

1936 wurde der Flughafen nach Echterdingen verlegt und nach Plänen von Ert Sagebiel errichtet. Der Flughafen hatte daher bis i Jahr 2000 den Namen Flughafen Stuttgart-Echterdingen.

Der Flugbetrieb wurde 1939 aufgenommen. Bereits im August 1939 wurde der zivile Flugbetrieb weitgehend eingestellt. Die Luftwaffe übernahm den Flughafen und errichtete dort zur Stationierung und Reparatur von Flugzeugen zwölf Flugzeughallen. Die Lufthaa wurde nur für militärische Zwecke eingesetzt. Swissair flog als einzige ausländische Fluggesellschaft Stuttgart bis 1944 an. Der Flughafen wurde während des Krieges wiederholt bombardiert und schwer beschädigt.

Das Flughafengelände wurde 1945 von der französischen Armee erobert und von der US Army übernommen, die noch heute zusammen mit der US Air Force einen Stützpunkt auf der Südseite des Flughafe unterhält. Dieser hat im Gegeatz zur früheren Rhein-Main Air Base (ebenfalls Ko-Nutzung) keinen eigenen IATA-Flughafencode. Er wird für militärische Truppen- und Frachttraporte genutzt. In nächster Zeit soll ein Bataillon Chinook-Hubschrauber (SOAR) zum Stuttgart Army Airfield verlegt werden.

1948 wurde der Flughafen an die Landeshauptstadt Stuttgart übergeben; der zivile Flugbetrieb wurde wieder aufgenommen. 1951 wurde der Flughafen ausgebaut: Ein Kontrollturm wurde gebaut und die Piste von 1400 m auf 1800 m verlängert. 1961 wurde die Piste auf 2250 m verlängert.

Am 26. März 1991 wurde das heutige Terminal 1 in Betrieb genommen. Der Bau wurde vom Architekten Meinhard von Gerkan vom Hamburger Büro gmp entworfen. Seit 1995 steht am Flughafen Stuttgart eine Tupolev 154. Der Flughafen hat dieses Flugzeug von der Ungarischen Fluggesellschaft Malev gekauft, es wird für Übungszwecke verwendet und kann auch für Verataltungen gemietet werden.

Am 24. Juni 1996 wurde die auf 3345 m verlängerte Start- und Landebahn für den Flugverkehr freigegeben. Während der Bauarbeiten wurde ein Teil des Flugverkeh über die Nutzung eines Taxiways als Start- und Landebahn aufrechterhalten.

Am 13. Januar 1999 wurde ein neuer Hangar der Lufthaa Technik eröffnet. Er ist mit dem baugleichem Hangar der DaimlerChrysler Aviation der größte Hangar auf dem Flughafengelände. Der neue Tower wurde ebenfalls 1999 eröffnet. Eine Besonderheit des Towe ist, dass er nicht wie bei anderen Flughäfen innerhalb des Flughafengeländes liegt, sondern außerhalb auf der Gemarkung der Stadt Fildetadt.

Das Terminal 4 wurde am 2. Mai 2000 eröffnet. Ab Juli 2000 wurde das alte, 1938 erbaute Terminal 3 abgerissen. Der Abriss des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes war aus brandschutztechnischen Gründen nötig.

Nach vier Jahren Bauzeit unter der Leitung des Architekten Meinhard von Gerkan vom Büro gmp wurden am 7. Januar 2002 das neue Luftfrachtzentrum und am 26. März 2004 das neue Terminal 3 eröffnet. Es wurde auf demselben Bauplatz gebaut, auf dem früher das alte Terminal 3 stand. Die Baukosten dafür betrugen 187 Millionen Euro. Es ähnelt in seiner Bauweise dem Terminal 1. Zwölf Millionen Passagiere können nun jährlich in den vier Terminals abgefertigt werden. In den nächsten Jahren will der Flughafen 20 neue Abstellflächen für Flugzeuge bauen und einen neuen Gebäuderiegel auf der Westseite, in der das Catering und die Servicefahrzeuge untergebracht werden.

Derzeit (Anfang 2006) sind die größten Flugzeuge, die den Flughafen regelmäßig anfliegen, eine Boeing 767 der Delta Air Lines, die Stuttgart täglich mit Atlanta in den USA verbindet und eine Boeing 757 von Condor Flugdiet, die vechiedene Flugziele im Mittelmeerraum und im Atlantischen Ozean anfliegt (zum Beispiel Portugal, Madeira und die Kanarischen Ieln). Die höchsten Passagierzahlen am Flughafen verzeichnet die Low-Cost-Airline Germanwings. Auf Rang 2 folgt Lufthaa.

Lage und Verkehrsanbindung

Mit den Stuttgarter S-Bahnen S2 (Schorndorf - Stuttgart - Flughafen - Fildetadt) und S3 (Backnang - Stuttgart - Flughafen) kann der Flughafen vom Stuttgarter Hauptbahnhof in 30 Minuten erreicht werden. Der Flughafen liegt direkt an der Autobahn A 8, welche die Städte Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Ulm, Augsburg und München verbindet. Der Flughafen liegt außerdem an der Bundesstraße 27, die den Flughafen an die Stuttgarter Innetadt, Tübingen und Reutlingen anbindet.Von Pfullingen aus über Reutlingen verkehrt in beide Richtungen der Flughafenbus eXpresso des NALDO Verkehverbunds.

Im Zuge des Projekts Stuttgart 21 in Verbindung mit der ICE-Neubaustecke von Stuttgart nach Ulm ist ein Halt am Flughafen Stuttgart geplant.

Kritik

Aufgrund der Zuwächse im Trafer-Bereich ist die Erweiterung des Flughafe ein ständig virulentes Thema. Die von der Flughafen Stuttgart GmbH beabsichtigte Erweiterung um eine zweite Start- und Landebahn stößt auf Widetand der Schutzgemeichaft Filder e. V. und des Aktiobündnisses Filder. Das Aktiobündnis Filder ist eine Bürgerinitiative von Anwohnern und Ititutionen wie dem BUND, die die geplante Erweiterung des Stuttgarter Flughafe kritisch verfolgen. Gemeiam mit der Schutzgemeichaft Filder e.V. protestierte das Bündnis ohne Erfolg gegen den Bau eines Messegeländes in unmittelbarer Nähe des Flughafe.

Allerdings hat der Flughafen als einziger der großen Verkehflughäfen in Deutschland nur eine Start- und Landebahn und stößt deshalb an seine Kapazitätsgrenze.

Frequenzen

Navigation:

Sprechfunk:

Dieser Text wurde der Wikipedia entnommen und steht unter der GFD Lizenz.
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Wikipedia.

 
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