Verkehrslandeplatz Mönchengladbach
Der Verkehlandeplatz Mönchengladbach ist ein deutscher Flugplatz bei Mönchengladbach. Trotz seiner offiziellen Stellung als Verkehlandeplatz wird er von den Betreibern "Flughafen Düsseldorf Mönchengladbach" genannt.
Fluggesellschaften und Ziele
Eine neue Fluggesellschaft name Smartline steuert von Montag bis Freitag zwei Mal täglich das Ziel St. Gallen mit einer Beech 1900 an.
Die Startbahn ist mit 1.200 m zu kurz für herkömmliche Jets.
Derzeit ist das Bild des Airports, der zu 70% der Betreibergesellschaft des Düsseldorfer Flughafe und zu 30% dem niederrheinischen Veorger NVV gehört, vor allem von Privatfliegern geprägt.
Geschichte
Das Segelfluggelände Mönchengladbach entstand 1955 als kleiner Segelflugplatz, der nur eine Grasbahn hatte. Zwei Jahre später wurde ein Hangar errichtet, ein weiteres Jahr darauf erfolgte der Bau eines Towe und eines Passagiergebäudes. Mit dem Bau der bis heute bestehenden 1200 Meter langen Start- und Landebahn wurde 1970 begonnen, die Fertigstellung erfolgte 1973.
1993/1994 übernahm die Flughafen Düsseldorf GmbH 70 Prozent an der Mönchengladbacher Flughafengesellschaft, in der Absicht, den Regionalflugverkehr vom Düsseldorfer Flughafen nach Mönchengladbach zu verlagern. Am 1. April 1996 wurde der Linienflugverkehr eröffnet. Der Airport wurde wegen der Folgen des zehn Tage später am Flughafen Düsseldorf ausgebrochenen schweren Brandes zunächst wichtiger Ausweichflughafen und erreichte 1998 eine Quote von 224.000 Fluggästen. In den folgenden Jahren führten jedoch Konkue und Abwanderungen von Fluggesellschaften zu einem deutlichen Rückgang der Fluggastzahlen.
Seit der Abwanderung der Fluggesellschaft GLOBUS, die mit einer ATR-42 die Flughäfen Heringsdorf auf Usedom und Katowice in Polen anflog, hercht kein Linienflugverkehr mehr.
Pro und contra
Kritiker sehen den Verkehlandeplatz als überflüssig an, sie stützen sich dabei auf die Argumentation, dass in Nordrhein-Westfalen mit dem Düsseldorfer Flughafen, dem Flughafen Köln/Bonn und dem Flughafen Niederrhein in Weeze bereits eine mehr als ausreichende Menge an luftfahrttechnischer Infrastruktur vorhanden sei. Untetützer dagegen sind der Meinung, dass der Verkehlandeplatz eine wichtige Entlastung für den Düsseldorfer Flughafen datellen könne und sehen ihn vor allem als Regionalflughafen, der durch kurze Wege, schnelle Abfertigung und seine Übeichtlichkeit punkten sollte. Außerdem führen sie als Argument für die Überlebefähigkeit des Airports i Feld, dass die Fluglinie Air Berlin mit ihren Linienflügen ab Mönchengladbach auf ein reges Kundeninteresse gestoßen sei, sich aber trotzdem zurückzog, da die verwendeten BAe 146 Flugzeuge nicht wirtschaftlich arbeiteten und der Eiatz wirtschaftlicher Maschinen wegen der kurzen Start- und Landebahn nicht möglich sei. Außerdem sollen weitere Arbeitsplätze durch die Aiedlung von Unternehmen in Flughafennähe entstehen.
Zukunft
Um die eben beschriebene Problematik zu lösen, wurde 2003 ein Antrag auf Eröffnung eines Planfeststellungsverfahre beim Land Nordrhein-Westfalen eingereicht. Das Ziel dieses Antrages ist die Verlängerung der Start- und Landebahn auf 2320 Meter und der Bau eines neuen Terminals, das auf 3 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt ist. Dieses Vorhaben ist aller Wahcheinlichkeit nach gescheitert, denn der Regionalrat des Regierungsbezirkes Düsseldorf hat am 29. September 2005 entschieden, dass eine notwendige Änderung des Gebietsentwicklungsplanes nicht vollzogen wird. [1] Einer der Gründe: Der Verkehlandeplatz Mönchengladbach (Flughafen genannt) liegt im Verkehchatten des Internationalen Flughafen Düsseldorf. Hierdurch wird seine Entwicklung stark beeinträchtigt. Wie sich dieser Verkehchatten auswirkt, musste der Verkehlandeplatz Mönchengladbach in den zurückliegenden Jahren erfahren. Von 180.000 Fluggästen pro Jahr (gezählt werden An- und Abflug) sank die Zahl der Fluggäste auf aktuell 42.000 pro Jahr.