Flughafen Luxemburg
Der Internationale Flughafen Luxemburg-Findel wurde 1947 i Leben gerufen. Er verfügt über eine 4000 m lange Landebahn in Richtung 06-24 und ist mit einem Itrument Landing System (ILS), einem VOR und einem Doppler-VOR-System (DVOR) ausgestattet. Ein weiterer DVOR steht in etwa 35 km Entfernung zum Flughafen unweit der Stadt Diekirch.
Nächstgelegene Oberzentren sind Luxemburg, fünf Pkw-Minuten entfernt, und Trier, 25 Pkw-Minuten entfernt. Der Flughafen, den die Trierer gerne auch als "ueren" Flughafen bezeichnen, war über Jahrzehnte der größte und einzige im Großraum.[1]
Der Referenzcode des Flughafe, bestehend aus 2 Code-Elementen, der Code-Ziffer und des Code-Buchstaben, lautet 4 bzw. E.
Das bedeutet, dass die Referenzdistanz des Flugzeugs (die Länge der Piste, die es für Start und Landung braucht) 1800 m oder mehr, die Spannweite zwischen 52 m und 65 m und die Fahrwerkbreite zwischen 9 m und 14m betragen kann. Im Hinblick auf den neuen Airbus A380 müsste demnach eine Erweiterung des Code-Buchstaben auf F in Erwägung gezogen werden (65 m bis 80 m, respektiv 14 m bis 16 m).
Die Landerichtung 24 (240°) ist für die Betriebsbedingungen der 3. Kategorie ausgelegt und erlaubt Starts und Landungen auch bei geringsten Sichtweiten und Entscheidungshöhen. Auf dieser Seite der Landebahn existiert auch eine in die Landebahn eingelassene sogenannte "Touch Down"-Beleuchtung.
Beide Landerichtungen sind mit einem PAPI-System ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine visuelle Landehilfe, die für einen 3-Grad-Anflugwinkel ausgelegt ist und die das Glide-Slope bzw. Glide-Path-System des ILS ergänzt.
Die 1992 errichtete Radaranlage soll nach Beschluss des Ministerrates von September 2004 in absehbarer Zeit eetzt werden, da eineeits die geplante Wartungshalle der Firma Cargolux das alte Radar behindern würde und weil das alte System schon zu einem guten Teil veraltet ist. Der Neubau der Radaranlage soll 2006 fertig gestellt werden und danach während einer gewissen Zeit parallel zur alten Anlage in Betrieb gehen.
Der Flughafen ist mit folgenden Rollwegen (Taxiway; Twy) bestückt: A, B1, B2, B3, B4, C, E, D1, D2, F, G, H, I. Die Bezeichnung des Rollweges I (India) ist allerdings umstritten, weil die Internationale Zivile Luftfahrtorganisation (ICAO) hier eine Verwechselungsgefahr mit der Zahl "1" sieht.
Im Zusammenhang mit dem Bau der Cargolux Maintenance Facility sollen ebenfalls die Rollwege H und I grundüberholt werden. Dabei soll ibesonde der Rollweg I schmaler gestaltet werden. Der Rollweg H (Hôtel) soll hingegen auf eine Breite von 25 m erweitert werden, was den Bedingungen für den Code-Buchstaben F entsprechen würde.
Der Flughafen Luxemburg wird von der Flughafenverwaltung (Administration de l'Aéroport) und der privaten Gesellschaft Société de l'Aéroport (Luxairport) verwaltet.
Etere kümmert sich um Betrieb und Wartung der für die Luftfahrt benötigten technischen Itallationen am Boden, als auch um die Kontrolle des Flugbetriebs und des Luftraums. Zudem betreibt sie die Flughafenfeuerwehr und eine Wetterbeobachtungs- und -vorheagestation.
Letztere ist für Bau, Itandhaltung und Betrieb der restlichen, sprich nicht für Flugsicherung und Flugbetrieb genutzten Infrastruktur zuständig.
Die Flughafenverwaltung (Administration de l'Aéroport) unterhält 8 Abteilungen. Diese sind: ADMIN (Verwaltung), OPS (Operatio), ATC (Air Traffic Control), RAD (Radiotechnik), ELE (Elektrotechnik), SIS (Feuerwehr), ENT (Itandhaltung) und MET (Wetterdiet).
Die Straßenbauverwaltung (Ponts et Chaussées) hat ebenfalls eine von der Flughafenverwaltung unabhängige Brigade fest am Flughafen implantiert. Selbige unteteht jedoch nicht der Flughafenverwaltung. Außerdem unterhalten sowohl die Polizei als auch der Zoll eigetändige Abteilungen im Bereich des Flughafe.
Die Flughafenverwaltung betreibt auf dem Gelände des Flughafe ein eigenes Mittelspannungsnetz mit einer Nenpannung von 3000V. Ausgehend von einem zentralen Eipeisepunkt wird die von der luxemburgischen Stromgesellschaft CEGEDEL gelieferte 20kV-Spannung über 630kVA-Traformatoren auf 3kV heruntergespannt und im Ringnetz verteilt. Dabei werden igesamt 8 Mittelspannungsstationen beliefert.
Luxairport wird daneben - nach Fertigstellung des sich augenblicklich im Bau befindenden Terminals, das den aus dem Jahre 1974 stammenden Terminal eetzen wird - eine eigene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in Betrieb nehmen.
Derzeit plant das Traportministerium folgenreiche Änderungen im Bereich der Organisation der Befugnisse der beiden Organisationen "Administration" und "Lux-Airport". Demnach soll etere in eine Gesellschaft öffentlichen Rechts (établissement public) umgewandelt werden, und einen erheblichen Teil ihrer Befugnisse zuguten von "Lux-Airport" verlieren. Die Rede geht von der Flughafenfeuerwehr als ganzer Abteilung sowie von Teilen der elektrotechnischen Abteilung (ELE). Bei Letzteren handelt es sich weitgehend um den Bereich der Befeuerung der Landebahn und der Rollwege. Das auf schärfste Ablehnung der Gewerkschaften stossende Privatisierungsprojekt soll Mitte des Monats Oktober 2006 von Traportminister Lux in die luxemburgische Abgeordnetenkammer eingebracht werden.
Neubau
Bauarbeiten zu einer neuen, aber sehr umstrittenen Flughafenhalle, die für knapp drei Millionen Passagiere und damit doppelt so viele wie derzeit ausgelegt ist, laufen seit 2005. Die Kosten dafür belaufen sich auf 322 Millionen Euro. Laut Meinung der Kritiker benötigt Luxemburg einen Flughafen dieser Dimeion tatsächlich nicht. Paul Helminger, Bürgermeister der Stadt Luxemburg, warnte bereits davor, zu glauben, "nur weil wir eine vier Kilometer lange Landebahn haben, die noch nicht ausgelastet ist, müssten wir sie auslasten". Ibesondere vor dem Hintergrund, dass die nationale Fluglinie Luxair umstrukturiert und dabei möglicherweise auch verkleinert werden wird, scheint der Neubau als überdimeioniert und zu teuer.[2]
Nächster und einziger sotiger luxemburgischer Flughafen ist eine kleine Graspiste in Noertrange bei Wiltz.