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Informationen zum Flughafen Lübeck


Hier finden SIe weiterführende Informationen zu Ihrem Flughafen Lübeck und können sich schon vor Ihrem Abflug ein wenig über weiterführende Details informieren.

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Flughafen Lübeck

Der Flughafen Lübeck ist ein deutscher Flughafen und liegt 8 km südlich der Innetadt von Lübeck. Er ist als Verkehflughafen klassifiziert.

Verkehrsanbindung

Zu erreichen ist der Flughafen:

Tourismus

Am Flughafen können Rundflüge mit dem Heißluftballon oder einem "Oldtimer-Flugzeug" gebucht werden. Es gibt eine Aussichtsplattform, die jedoch zur Zeit wegen Sicherheitsvochriften des Landesverkehministeriums geschlossen ist.

Geschichte

1916 wird mit dem Bau des Flugplatzes begonnen.

1948 werden 30 DC 3 Dakota der Royal Airforce stationiert. Während der Berlin-Blockade fliegen sie im Rahmen der Luftbrücke bis zu 100 Eiätze täglich und bringen Kohle in die Hauptstadt und Flüchtlinge in den Westen.

1996 fliegen Air Malta nach Malta und Sun Express nach Istanbul.

1997 wird das Ankunfts-Terminal neu gebaut.

2000 beginnt Ryanair mit Verbindungen nach London-Stated und Blankeee entwickelte sich aufgrund seiner Nähe zur A 1/A 20 schnell zum größten Passagierflughafen in Schleswig-Holstein und zum zweiten Flughafen der Region um Hamburg neben dem Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel. Aufgrund der Anbindung an die Ostseeautobahn hat der Lübecker Flughafen auch zukünftig erhebliche Bedeutung für das angrenzende Westmecklenburg und das nördliche Niedeachsen.

2005 hat die Stadt Lübeck die Mehrheit der Anteile am Flughafen an die neuseeländische Gesellschaft Infratil verkauft, die den Flughafen ausbauen will. Ryanair kündigt an, hier eine zweite deutsche Basis mit Stationierung von 4 Boeing 737 zu errichten. Mit 42 Starts und Landungen am Tag könnten ab 2006 dreizehn weitere Zielorte in Europa angeflogen werden. Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig im Wege des eitweiligen Rechtsschutzes vom Juli 2005 sind Ausbau und Flugplanerweiterung jedoch durch die Klage der Umweltorganisationen NABU und BUND u.a. wegen massiver Vetöße gegen EU-Recht[1] wieder in Frage gestellt. Flächen der unmittelbaren Umgebung wurden von der Landesregierung Schleswig-Holstein als FFH-Gebiet an die Europäische Union gemeldet. 2006 fordert die Lübecker IHK, den Ausbau nicht wie geplant nach Osten, sondern nach Westen vorzunehmen. Dies bedeute zwar Mehrkosten von 40 Mio, weil die zukünftige Bundesstraße 207 und die Bahnlinie Lübeck-Lüneburg in einen Trog verlegt werden müssen, sei aber planungsrechtlich sicherer und langfristig wirtschaftlicher.

2006 Der neue Eigentümer Infratil legt ein neues Konzept für den Flughafenausbau vor. Hintergrund ist das drohende erneute Scheitern eines Genehmigungsverfahre. Hiernach soll die Landebahn nun um 120 m verlängert werden, indem ein Teil der Startabbruchstrecke mit einbezogen wird, außerdem soll am anderen Ende eine Verbreiterung der Bahn auf 90 m vorgenommen werden, so dass eine Art Wendehammer entsteht, der den Flugzeugen ermöglicht, schneller zu wenden und schneller die Bahn zu verlassen. Ein Rollweg, der das sofortige Verlassen der Bahn ermöglicht hätte, würde am Natuchutzgebiet scheitern, dass durch diesen geschnitten würde. Die Landebahnverlängerung scheitert ebenfalls daran. Die Parkplätze sollen um das dreifache vergrößert werden, am Terminalgebäude sind wohl ebenfalls Umbauten geplant.

Der Flughafen Lübeck-Blankeee ist nie planfestgestellt worden, und damit hat nie eine Abwägung zwischen den Interessen des Flughafe eineeits und den Interessen von Anwohnern und Natuchutz andereeits stattgefunden. Der Flughafen beruft sich statt dessen auf eine fiktive Planfeststellung nach § 71 LuftVG; eine solche gilt aber nur für die Bau- und Erweiterungsmaßnahmen, die bis zum 1. Januar 1959 durchgeführt worden sind.

Eine nennewerte wirtschaftliche Bedeutung kommt dem Flughafen Lübeck et seit Aufnahme der regulären Ryanair-Verbindungen zu; in den Jahren davor blieben die Passagier-Zahlen deutlich unter 100 000 pro Jahr. Gleichzeitig jedoch begannen auch die Verluste am Flughafen deutlich anzusteigen; Ryanair möchte sich laut einer Meldung in den Lübecker Nachrichten vom 3. November 2003 sowohl jede Linienverbindung mit 300 000 Euro als auch jeden einzelnen gebrachten Passagier mit 5 Euro bezahlen lassen. Dieses wird von offizieller Seite bestritten. Dieses ist derzeit Bestandteil eines Gerichtsprozesses, den die Air Berlin gegen den Flughafen Lübeck angestrengt hat.

Die in den letzten Jahren massiv ateigenden Verluste und weitere finanzielle Bedürfnisse des Flughafe (z.B. für den Ausbau) haben bei der Stadt Lübeck seit ca. dem Jahr 2000 zu Bemühungen um eine Privatisierung geführt. Als einziger Interessent blieb sehr bald nur noch der neuseeländische Investor Infratil übrig. Im April wurde ein eter Vertrag zwischen Infarmil und Lübeck geschlossen (in der Lokalpresse als himmlische Hochzeit bejubelt), der aber nach Ergehen des negativen OVG-Beschlusses am 18. Juli 2005 zu Lasten Lübecks modifiziert wurde und am 7. November 2005 von der Lübecker Bürgechaft in seiner heute gültigen Fassung gebilligt wurde.

Ausstattung des Flughafens

Die Start- und Landebahn ist 2.102 m lang und die Startabbruchstrecke beträgt 300 m. Feuechutz Kategorie 7, Hochleistungsbefeuerung, ILS CAT I und Flughafenfeuerwehr mit Rettungswagen sind vorhanden.

Dieser Text wurde der Wikipedia entnommen und steht unter der GFD Lizenz.
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Wikipedia.

 
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