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Informationen zum Flughafen Hamburg


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Flughafen Hamburg

Der Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel (auch Hamburg Airport) ist der internationale Flughafen der Stadt Hamburg. Er ist der viertgrößte und älteste Flughafen Deutschlands. Seit der Einweihung eines neuen Terminals am 25. Mai 2005 zählt der Flughafen Hamburg zu den moderten Flughäfen Europas. Im Jahr 2006 nutzten 11.954.040 Passagiere den Hamburger Flughafen. Das sind 12 Prozent mehr Fluggäste als im Jahr zuvor, in dem 10.677.268 Passagiere von der Haestadt aus flogen.[1]

Lage und Verkehrsanbindung

Der von der Flughafen Hamburg GmbH betriebene Flughafen liegt ca. 8 km nordnordwestlich der Stadtmitte Hamburgs, 8 km südlich der Stadtmitte Nordetedts in Fuhlsbüttel zwischen den Ortskernen von Niendorf im Westen und Langenhorn im Nordosten. Von der Innetadt aus ist der Flughafen in ca. 2040 Minuten mit dem Bus erreichbar. 2008 (uprünglich vorgesehen war 2004) soll er an das Hamburger S-Bahn-Netz angeschlossen werden, um seine Erreichbarkeit zu verbessern. So verkürzt sich die Fahrzeit vom Hamburger Flughafen nach Hamburg Hauptbahnhof auf 23 Minuten.

Die Autokraft betreibt Flughafen-Buslinien von und nach Lübeck und Kiel.

Geschichte

Am 10. Januar 1911 wurde mit privaten Mitteln die Hamburger Luftschiffhallen GmbH (HLG) gegründet. Im Januar 1912 wurde der Luftschiffhafen auf rund 45 Hektar in Betrieb genommen. Zunächst wurde der Flughafen daher vor allem von Luftschiffen genutzt. 1913 wurde die Fläche auf rund 60 Hektar ausgedehnt, wobei der nördliche Bereich den Luftschiffen vorbehalten war, und die Flugzeuge nur den südöstlichen Teil nutzen konnten.

Im Eten Weltkrieg wurde die Luftschiffhalle ausschließlich von den Militä genutzt, bis 1916 die Luftschiffhalle durch ein Feuer zetört und für die Militä damit bedeutungslos wurde. Die HLG baute die Einrichtungen zwar wieder auf, musste diese jedoch aufgrund der Veailler Verträge wieder unbrauchbar machen.

Seinen Namen Hamburg Airport erhielt der Flughafen 1945 durch die britische Besatzungsmacht. Für die Zwecke der Berliner Luftbrücke wurde 1948 die ete Startbahn als Behelfsbahn eingerichtet. Luftverkehrechtlich ist der Flughafen ein Kuriosum: zwar wurden einzelne Bestandteile planfestgestellt, niemals jedoch der Flughafetandort selbst. Daher ist juristisch umstritten, ob der Flughafen als Landeort für Flugzeuge überhaupt legal ist. Utrittig ist dagegen die Genehmigung für Luftschiffe.

Als die Lufthaa 1955 den Flugbetrieb wieder aufnahm, war Hamburg ihr Heimatflughafen bis Frankfurt diese Rolle übernahm. Deshalb ist die Zentrale von Lufthaa Technik heute immer noch in Hamburg beheimatet.

Mitte der 1960er Jahre wurde die Verlegung des Flughafe nach Kaltenkirchen angestrebt. Gründe dafür liegen eineeits in der massiven Umweltbelastung durch Fluglärm, der die Bevölkerung in Hamburg, Nordetedt, Quickborn und Hasloh ausgesetzt ist. Andereeits sind die Kapazitäten der beiden gekreuzten Start- und Landebahnen weitgehend echöpft. Da der Flughafen mitten in alten, dicht besiedelten Wohngebieten liegt, wäre der Bau einer weiteren Landebahn aufgrund der notwendigen Enteignungen etwa fünfmal so teuer wie ein kompletter neuer Flughafen. Weiterhin blockiert der Flughafen Fuhlsbüttel mehr als 500 ha innetädtischer Baugrundstücke, die im Zuge des politischen Konzepts Wachsende Stadt für Wohnungsbau und Gewerbe genutzt werden könnten. Bereits der laufende Ausbau berücksichtigt die möglicherweise bevotehende Verlagerung: Die beiden Terminals (das 1993 als Terminal 4 eröffnete jetzige Terminal 2 und das 2005 eröffnete Terminal 1) sind als Mehrfachnutzobjekte geplant, die sich ohne größere Umbauten nach dem Ende des Luftverkeh in Fuhlsbüttel als Verataltungsgebäude, Ausstellungshallen und Gewerbeobjekte nutzen lassen; weitere Bauvorhaben sind eine Shopping-Plaza sowie ein Hotel. Auch eine Umwandlung in ein Einkaufszentrum für die künftigen Bewohner der Flughafencity - die auf den alten Landebahnen entstehen würde - ist architektonisch vorab berücksichtigt worden.

Aufgrund der massiven Widetände seite der betroffenen Bevölkerung Südholstei, ibesondere im Kreis Pinneberg, hat sich das Projekt aber immer weiter verzögert. Zudem haben in den letzten Jahren die negativen Erfahrungen mit stadtfernen Flughäfen und Veränderungen in der Verteilung der Großflughäfen im norddeutschen Raum Auslagerungsbestrebungen auch von Seiten der Wirtschaft scharfen Widepruch erhalten. Die vor allem auf Dietleistungen ausgerichtete Wirtschaft in Hamburg ist auf einen schnell erreichbaren Stadt-Flughafen mit europäischen Verbindungen angewiesen. An einem weiteren primär interkontinental ausgerichteten Großflughafen besteht nach der Baugenehmigung für den zentralen Großflughafen in Berlin ohnehin kein Bedarf mehr. Eine baldige Realisierung der seit den 1960er Jahren laufenden Umzugsplanungen ist daher heute (Juni 2006) unwahcheinlich.

Am 29. April 1985 ein weiterer Meiletein in der Geschichte des Flughafe: Die Pan Am startete den Interkontinentaldiet nach New York, John F. Kennedy International Airport täglich mit einem Airbus A310.

Kapazität und Sicherheit

Nach der Eröffnung des neuen Terminal 1 verfügt der Flughafen Hamburg über eine Jahreskapazität von ca. 16 Mio. Passagieren.

Die über 10 Mio. Passagiere im Jahr 2005 wurden durch über 150.000 An- und Abflüge traportiert. Gleichzeitig können 53 Flugzeuge abgefertigt werden. Die gekreuzten Start- und Landebahnen lassen maximal 48 Starts und Landungen pro Stunde zu. Die Sicherheitseinrichtungen auf dem Flughafen selbst entsprechen dem Standard, allerdings verfügt die Landebahn 33 nur über einen Landekuender und kein vollständiges Itrumentenlandesystem (ILS). Jedoch wird diese Bahn nicht gerne zur Landung benutzt, da der Anflug über das Stadtgebiet verläuft.

Ausbau

Am 25. Mai 2005 wurde ein neues Terminal eingeweiht, es erhielt die Bezeichnung Terminal 1. In diesem Zusammenhang wurde das ehemalige Terminal 4 in Terminal 2 umbenannt und dient jetzt überwiegend für Flüge der Lufthaa und Star Alliance, sowie den Lufthaa verbundenen Airlines Germanwings und Condor. Das ehemalige Terminal 1 (Charterterminal) wurde geschlossen und wird für Verataltungen vermietet, Terminal 3 abgerissen. Am ehemaligen Standort des Terminal 3 soll bis 2008 eine Shopping Plaza und die zentrale Sicherheitskontrolle für die Passagiere beider Terminals entstehen. Die Cargo-Einrichtungen werden in den nächsten Jahren in ein nördlich vom Flughafen liegendes Gebiet verlegt, auf der Rückseite des Pier-Süd werden dann 6 neue Fluggastbrücken entstehen. Für das Jahr 2008 ist Fertigstellung der direkten S-Bahn-Anbindung geplant, welche die Airport-Express genannte HVV-Buslinie 110 zwischen Flughafen und S-Bahnhof Ohlsdorf eetzen wird. Die neue S-Bahn soll dann zwischen Hauptbahnhof und Flughafen 23 Minuten benötigen, heute benötigt man mit S-Bahn und Airport-Express inkl. Umsteigen ca. 35 Minuten.

Flugziele

Von Hamburg aus sind derzeit 125 Destinationen per Notop-Flug zu erreichen (Stand: Oktober 2006), der Schwerpunkt liegt hierbei auf innerdeutschen und europäischen Strecken. Als Langstrecken sind New York/EWR mit Continental, New York/JFK und Dubai mit Emirates, Toronto mit Air Traat und Teheran mit Iran Air im Angebot. In Planung sind unter anderem Routen nach Atlanta/USA und Shanghai/China.

Kaliningrad wird neu ab dem 15. Juni 2007 mit KD Avia bedient.

Kritik

Zu bestimmten Tageszeiten besteht ein Mangel an Fluggastbrücken, so dass die Passagiere auf dem Weg zwischen Flugzeug und Bus dem Wetter ausgesetzt sind. Zudem wird die infrastrukturelle Anbindung des Flughafe kritisiert, welche allerdings durch aktuelle Baumaßnahmen verbessert werden soll: Eine Anbindung mittels S-Bahn an die Haltestelle Ohlsdorf ist in Arbeit und soll den Shuttlebus eetzen.

Dieser Text wurde der Wikipedia entnommen und steht unter der GFD Lizenz.
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Wikipedia.

 
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