Rufen Sie uns einfach an!
Startseite Reiseziele Flughäfen Kontakt Impressum
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

Informationen zum Flughafen Hahn


Hier finden SIe weiterführende Informationen zu Ihrem Flughafen Hahn und können sich schon vor Ihrem Abflug ein wenig über weiterführende Details informieren.

Oder lieber direkt zu den Angeboten?
Lastminute Hahn   Flüge Hahn
 

Flughafen Frankfurt-Hahn

Der Flughafen Frankfurt-Hahn (engl. Frankfurt Hahn Airport) ist ein seit 1993 konvertierter ziviler Flughafen in Rheinland-Pfalz und der viertgrößte Frachtflughafen Deutschlands. Im Passagierverkehr wird er vor allem von Billigfluggesellschaften, ibesondere von Ryanair, bedient. Frankfurt-Hahn ist der am schnellsten wachsende Flughafen Deutschlands. Betreibergesellschaft ist die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH.

Geographie

Der Flughafen Frankfurt-Hahn befindet sich auf 503 m Höhe auf einer Hochfläche auf dem Hurück-Hauptkamm westlich von Kirchberg zwischen Hahn und Lautzenhausen, überwiegend in der Gemarkung Lautzenhausen. Die nächstgelegenen Oberzentren sind Trier, Koblenz und Mainz. Der Flughafen liegt etwa 120 km westlich von Frankfurt am Main zwischen den Bundesstraßen 50, 327 und 421.

Geschichte

Die französische Besatzungsmacht begann 1947 mit dem Bau eines Militärflughafe im Hurück, der später von der US-amerikanische Luftwaffe übernommen wird. Nach dem Ende der militärischen Nutzung übergaben die US-Streitkräfte die Airbase Hahn 1993 der zivilen Verwaltung. In den 1990er-Jahren wurde ein internationaler Flughafen geplant, der den Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt am Main entlasten soll. Interessant ist Hahn besonde durch die vorhandene Nachtfluggenehmigung. Der ete zivile Flug vom Flughafen Frankfurt-Hahn, ein Charterflug nach Mallorca, fand am 22. Mai 1993 statt.

Die Bezeichnung Hahn stammt aus der US-amerikanischen Zeit. Üblicherweise tragen Flughäfen den Namen des Ortes, auf dessen Fläche sie gebaut sind. Im Fall des Flughafe Frankfurt-Hahn wäre dies die Ortsgemeinde Lautzenhausen. Da aber die Amerikaner diesen Namen nur schwer aussprechen konnten, entschieden sie sich für den Namen der Gemeinde Hahn, auf deren Gemarkung ein kleiner Teil der Flughafenfläche liegt. Nach gerichtlichen Entscheidungen, vor allem zwischen der Lufthaa und Ryanair, darf der Flughafen offiziell auch Frankfurt-Hahn genannt werden.

Eine "schwere Störung" ereignete sich am 16. Oktober 2006. Ein Tornado der Luftwaffe kam einer Ryanair-Passagiermaschine so gefährlich nahe, dass diese den bereits eingeleiteten Bodenanflug abbrechen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Beide Flugzeuge landeten dennoch kurz darauf sicher; die Passagiermaschine auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn, der Tornado im nordrhein-westfälischen Nörvenich im Kreis Düren. Es handelte sich um ein Ereignis, bei dem sich "beinahe ein Unfall ereignet hätte", so die Bundesstelle für Flugunteuchung. Der Ryanair-Pilot äußerte sich nach der Landung dementsprechend wütend: Der Bundeswehrtornado habe die Passagiermaschine als "Target" gebraucht. Das Ereignis löste eine Diskussion über die Sicherheit im Luftraum aus. "Experten" schlossen nicht aus, dass sich eine solche Störung über dem Hahn jederzeit wiederholen könne.

Eine Verlängerung der Landebahn von 3.040 m auf 3.800 m nach Westen ist bereits fertiggestellt, um für Langstrecken-Frachtflugzeuge geeignet zu sein. Deshalb soll auch die Hurückhöhetraße nochmals verlegt werden (schon beim eten Bau wurde sie verlegt). Gegen den Ausbau wurde von Natuchutzbund und BUND geklagt, da die geschützte Mopsfledermaus im Rodungsgebiet gefunden wurde. Die Klage des Natuchutzbundes wurde mittlerweile zurückgezogen, nachdem sich die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH bereit erklärte, zusätzliche Natuchutzmaßnahmen im Rahmen des Ausbaus vorzunehmen.

Am 26. Januar 2006 entschied das Oberlandesgericht Koblenz in einem Eilantrag, dass die bisher verlängerte Landebahn Richtung Nordosten auf einer Länge von 3.500 m benutzt werden darf, unter der Voraussetzung, dass keine weiteren Rodungen notwendig sind. Inzwischen wurde der Streit zwischen Flughafen und BUND außergerichtlich beigelegt. Die Betreibergesellschaft verzichtet auf einige Rodungen, die Start- und Landebahn kann aber dennoch voraussichtlich noch 2006 (nach Abschluss der restlichen Rodungen sowie Überprüfung durch die Flugsicherung) genutzt werden. Ryanair, die mit Abstand größte Passagierfluglinie auf dem Hahn, kündigte im November 2005 an, die Zahl der auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn stationierten Flugzeuge bis 2012 auf 18 aufzustocken und ihn damit zum zweitgrößten Drehkreuz ihrer Fluggesellschaft nach London-Stated zu machen. Bisher sind neun Ryanair-Boeing 737-800 und eine "Backup"-Maschine in Frankfurt-Hahn stationiert. Die Zahl der Ryanair-Passagiere im Hurück soll damit bis 2012 auf jährlich 8 Millionen (von 2,7 Millionen im Jahre 2004) steigen.

Zuvor kündigte die Betreibergesellschaft an, in den nächsten sechs Jahren knapp 200 Millionen Euro in den weitern Ausbau zu investieren, u.a. für ein neues Abfertigungsgebäude. Ryanair möchte sich mit der Hälfte an den Baukosten beteiligen. Die Betreibergesellschaft ist zurzeit auf der Suche nach einer weiteren größeren Fluggesellschaft neben Ryanair.

Die stillgelegte Hurückquerbahn soll mittelfristig von Bingen bis Morbach reaktiviert werden. Damit würde ibesondere die Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet verbessert. Der Flughafen ist bisher nicht per Bahn zu erreichen.

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering veröffentlichte Ende November 2006 Überlegungen, die Flughäfen Frankfurt-Hahn, Saarbrücken und Zweibrücken in ein gemeiames System einzubinden.

Beschäftigungsentwicklung

Der Flughafen Frankfurt-Hahn und die umliegenden Unternehmen zählen zu den bedeutendsten Arbeitgebern der struktuchwachen Hurückregion. Im Umfeld des Flughafe konnten bis heute mehr als 2900 Arbeitsplätze eingerichtet werden. Rund 500 neue Jobs wurden zuletzt zwischen September 2005 und Dezember 2006 geschaffen. Einen großen Teil der bisher vorhandenen Arbeitsplätze machen Bürojobs bei der Betreibergesellschaft und den umliegenden Unternehmen (443) aus. Darüber hinaus umfasst die Palette der vorhandenen Arbeitsplätze Flugzeugabfertiger (190) und Lkw-/Taxifahrer (115) über Beamte bei Zoll und Bundespolizei (244) bis zu Lagerarbeitern (123) und Piloten (87). Etwa 60 Prozent der Beschäftigten kommen aus dem Rhein-Hurück-Kreis, 13 Prozent aus dem Landkreis Birkenfeld, zehn Prozent aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich und zwei Prozent aus den übrigen Landkreisen der Region Trier.

Rentabilität

Bisher arbeitetet der Flughafen mit Achubfinanzierungen der öffentlichen Hand, vor allem der rheinland-pfälzischen Landesregierung, um die notwendigen Kosten zu decken. Der Hurück-Flughafen Hahn wird nach Eichätzung der Geschäftsleitung jedoch et 2009 schwarze Zahlen schreiben. Hauptgrund dafür sei die vepätete Inbetriebnahme der verlängerten Start- und Landebahn, so Geschäftsführer Wulf. Nach langem juristischen Tauziehen mit Natuchützern ist die Bahn et im Frühjahr 2007 voll nutzbar. Dies habe klar zu finanziellen Einbußen geführt, so Wulf. Er rechnet für 2006 mit 16 bis 20 Mio. Euro Verlust. Im Jahr davor waren es knapp 16 Mio. Euro. [1] Kritiker bemängeln seit Beginn der zivilen Nutzung des Flughafe die direkten und indirekten Subventionen des Flugverkeh durch die öffentliche Hand.

Basisdaten

Frankfurt-Hahn ist der viertgrößte Frachtflughafen Deutschlands. Ibesondere Aeroflot bedient den Flughafen mehrmals täglich. Das russische Unternehmen hat sechs Frachtmaschinen vom Typ DC-10F fest am Flughafen stationiert. Frachtflüge starten vor allem nach Russland, Asien, Afrika und Europa. Frachtflüge in die Vereinigten Staaten wurden bereits aufgenommen, befinden sich aber zu großen Teilen noch in Konzeption.

Im März des Jahres 2006 konnte der Bereich Fracht am Flughafen Frankfurt-Hahn im Vergleich zum Vorjahr um 62 Prozent zulegen. Der Ausbau dieses Segmentes wird weiter vorangetrieben. 2006 sollen zwei große Frachthallen entstehen. Im Übrigen will Freshline, ein Lowcost-Cargo-Carrier für verderbliche Lebemittel (Perishables), in Frankfurt-Hahn eine Basis errichten.

Peonen- und Frachttraporte für das US-amerikanische Militär werden von Omni Air International, Evergreen International Airlines, American Airlines und Ryan International Airlines durchgeführt. Der Flughafen-Betreibergesellschaft wird vorgeworfen, mit Hilfe dieser Militärtraporte ihre Passagierbilanz aufzubessern. Für den Juli 2006 registrierte eine Bürgerinitiative igesamt 78 zivile Militärflüge vom und in den Nahen Osten, obwohl zuvor maximal sechs derartige Flüge pro Woche angekündigt wurden. Durchschnittlich 13.100 Soldaten waren in den Monaten Mai und Juni 2006 offiziell auf dem Flughafen gelandet, um nach kurzem Tankstopp weiterzufliegen.

Die Bundeswehr veendet außerdem mehrmals wöchentlich Fracht aus dem Materialdepot Mechernich nach Afghanistan. Hierzu werden Tupolew 154 vechiedener Gesellschaften gechartert.

Dieser Text wurde der Wikipedia entnommen und steht unter der GFD Lizenz.
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Wikipedia.

 
Oder lieber direkt zu den Angeboten?
Lastminute Hahn   Flüge Hahn
 
 

Reise-Ads: Singlereisen | DEUTSCHLAND-URLAUB | Wichtige Reisenews | 7Tage ab 99 Euro | Flughafen Parkplätze | Charterflüge | Lastminute Reisen

LTE Tarife | Skireisen | E-Zigarette | Goobile