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Informationen zum Flughafen Dresden


Hier finden SIe weiterführende Informationen zu Ihrem Flughafen Dresden und können sich schon vor Ihrem Abflug ein wenig über weiterführende Details informieren.

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Flughafen Dresden

Der Flughafen Dresden ist ein internationaler Verkehflughafen in Dresden. Er dient dem Luftverkehr zur nationalen und kontinentalen Anbindung der Stadt und Region Dresden. Der Flughafen liegt im äußeten Norden der Stadt Dresden, im Ortsteil Klotzsche. Seine Landebahn verläuft in Richtung Nord-Nord-Ost parallel zur A 4. Der Flughafen hat das zweithöchste Passagieraufkommen der Flughäfen der neuen Bundesländer, nach dem Flughafen Leipzig/Halle, im Linienverkehr ist der Flughafen Dresden führend in den neuen Bundesländern.

Fluggesellschaften und Ziele

Die sieben Fluggesellschaften fliegen igesamt 10 Ziele mit 225 Linienflügen pro Woche an. Mit wöchentlich 52 Verbindungen wird München am meisten angeflogen.

Anfahrt

Mit dem Auto erreicht man den Flughafen über die Autobahn 4 und A13 sowie die Bundesstraße 97. Mit dem öffentlichen Peonennahverkehr ist der Flughafen über die Buslinien 77 und 97 der Dresdner Verkehbetriebe erreichbar.

Der Flughafen besitzt einen Tiefbahnhof, welcher von der S-Bahn Dresden Linie S2 bedient wird und über Aufzüge, Treppen und Rolltreppen einen direkten Zugang zum "Flughafen Dresden Terminal" ermöglicht. Es wurde mit dem Neubau des Terminals 2001 in Betrieb genommen und ist bis zur Fertigstellung des City-Tunnels in Leipzig der einzige unterirdisch liegende S-Bahnhof im Freistaat Sachsen.

Über die Bahnhöfe Dresden-Neustadt bzw. Klotzsche erreicht man Städte wie Cottbus, Görlitz und Riesa sowie über den Hauptbahnhof Freiberg und Chemnitz per Bahn.

Zum Einzugsgebiet des Flughafe gehören auch nordtschechische Städte. Mit Fahrzeiten bis zwei Stunden werden die Städte Ústí nad Labem, Dín und Liberec per Eisenbahn erreicht. Mit Fertigstellung der Bundesautobahn 17/Dálnice 8 bis Ústí nad Labem und Teplice verkürzt sich die Anfahrtszeit im PKW auf etwa eine Stunde.

Geschichte

Obwohl es Deutschland durch den Vertrag von Veailles von 1919 verboten war, eine Luftstreitmacht zu unterhalten, wurden schon zur Zeit der Weimarer Republik unter Geheimhaltung deutsche Militärpiloten ausgebildet. Zuet wurden die Flugschüler in leichten Schulflugzeugen bei den zivilen Ausbildungsstätten in Deutschland geschult. Um den Piloten die Gelegenheit zu geben, Flugerfahrung in Kampfflugzeugen zu sammeln, euchte Deutschlands Reichswehr die Hilfe der UdSSR (siehe auch: Vertrag von Rapallo). Ein geheimer Ausbildungsfliegerhot wurde 1924 in der Nähe der russischen Stadt Lipezk (russisch ) eingerichtet und bis 1933 betrieben. Igesamt benutzte diese Schule, die offiziell als 4. Fliegerabteilung des 40. Geschwade der Roten Armee bezeichnet wurde, eine Anzahl niederländischer, russischer und auch deutscher Flugzeuge. Dort wurden jährlich etwa 240 deutsche Flieger ausgebildet und auch neue, in Deutschland entwickelte, Flugzeugkotruktionen erprobt.

Am 26. Februar 1935 befahl Adolf Hitler seinem Luftfahrtminister, dem ehemaligen Jagdflieger des Eten Weltkrieges Hermann Göring, trotz des noch bestehenden Verbots, eine Luftstreitkraft für das nationalsozialistische Deutschland aufzubauen. Deutschland brach somit die Bestimmungen des Vertrags ohne die Genehmigung Frankreichs, Großbritannie oder des Völkerbundes. Diese und andere Vertragsverletzungen wurden von England und Frankreich wohl deshalb geduldet, weil man glaubte damit das Kriegsrisiko zu verringern.

Die Dresdner Luftkriegsschule Sachsen/Schlesien und der Fliegerhot 38/ III Dresden-Klotzsche, aus der sich der Flughafen Dresden und die Luffahrtindustrie in Dresden entwickelte, als eine der vier großen Luftkriegsschulen der Luftwaffe des Dritten Reiches, welche bald nach der völkerrechtswidrigen Wiederbewaffnung Deutschlands im Jahre 1935 errichtet wurden, war bis zum Jahre 1937 in allen Teilen fertiggestellt. Am 11. Juli 1935 startete bereits das ete Verkehflugzeug vom neuen Flughafen. Architektonisches Wahrzeichen der neuen Flughafenanlage wurde das für damalige Verhältnisse sehr moderne Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude, nach der Deutschen Lufthaa AG als »Haahaus« bezeichnet. Besonde die Erfolge im Blitzkrieg nach dem Überfall auf Polen nach dem 1. September 1939 vetärkten die Bemühungen zur Ausbildung geeigneter Flugoffiziere und die Organisation der Infrastruktur für den Luftkrieg.

Der Luftverkehr entwickelte sich erfreulich: Wichtigste Fluglinie war jene von Berlin über Dresden nach Prag und Wien, die von Lufthaa, österreichischen und tschechoslowakischen Gesellschaften gemeiam bedient wurde. Flugverbindungen bestanden aber auch nach Breslau, Köln, Halle/Leipzig, Hannover, Hamburg und weiteren Städten. Zivile Verkehflugzeuge flogen Dresden noch bis zum Frühjahr 1940 an. Dann hatte der Zweite Weltkrieg begonnen und der Luftverkehr wurde endgültig eingestellt.

Die Luftkriegsschule wurde durch die Luftangriffe auf Dresden kaum beschädigt. Am letzten Tag des Zweiten Weltkrieges besetzten sowjetische Truppen den Fliegerhot und die Luftkriegsschule und nutzten in der Folgezeit die Klotzscher Anlagen als fliegerischen Ausbildungsbetrieb.

Das architektonische Relikt aus der Geschichte Dresde der NS-Zeit ist auf Grund jahrelanger Nutzung der Anlage durch die NVA in einem relativ gut erhaltenen Zustand. Aus dem gleichen Grund war sie jedoch über 40 Jahre der Öffentlichkeit verborgen. Außer den Nutzungen für den Flughafen Dresden und der Elbe Flugzeugwerke, werden einiger dieser Gebäude noch für vechiedene öffentliche Einrichtungen genutzt. (siehe Literatur)

Architekten waren: Prof. Ert Sagebiel der vor 1933 Büroleiter des nach Großbritannien emigrierten Erich Mendelsohn, nach der Machtübernahme der NSDAP Leiter der Architekturabteilung des Reichsluftfahrtministeriums. Er baute u.a. die Flughäfen für Berlin, Stuttgart, München und Wien, ebeo die Luftkreiskommandos in Kiel, Müter, Königsberg. Prof. Johannes Krüger (18901975) und Prof. Walter Krüger (18881971). Während der NS-Zeit bauten die Brüder Krüger u.a. auch 1937/38 den Brauchweiger Dom zum "national-sozialistischen Staatsdom" um. Ebenfalls errichteten sie 193843 die spanische Botschaft im Berliner Tiergarten, die 2002 wieder saniert wurde.

1955 wurde auch der zivile Flugbetrieb aufgenommen. Am 16. Juni 1957 landete die ete planmäßige Maschine der Deutschen Lufthaa der DDR in Dresden-Klotzsche. So wurde Dresden in das Inlandflugnetz der DDR einbezogen. Ein Jahr später, am 2. Februar 1958, eröffnete eine sowjetische Tu-104 in Dresden das Zeitalter der Verkehflugzeuge mit Strahlantrieb auf den ostdeutschen Flughäfen. Am 22. Mai 1959 landete zum eten Mal nach der Wiederaufnahme des Luftverkeh ein internationales Verkehflugzeug in Dresden. Eine Chartermaschine der ungarischen Malev holte Touristen nach Budapest. Mittlerweile war der Inlandflugverkehr gut angelaufen, Luftfrachtveand in die ganze Welt wurde wieder möglich. Eine Kuriosität prägte den Tagesablauf in der Zeit zwischen 1955 bis 1960: Da am Flughafen keine ausreichenden Möglichkeiten für die Passagierabfertigung vorhanden waren und alle Gebäude durch das Flugzeugwerk genutzt wurden, fand diese kurzerhand in der Nähe des Dresdner Hauptbahnhofs statt. Die abgefertigten Passagiere wurden dann mit Bussen von dort direkt zu den wartenden Maschinen auf dem Rollfeld gebracht. Ab 1960 übernahm die Interflug den zivilen Teil des Flughafe und fertigte auch dort ab.

1962 übernahm die Nationale Volksarmee den Flugplatz, aus dem Flugzeugwerk wurde die Flugzeugwerft Dresden, die sich mit der Itandsetzung militärischen Fluggeräts beschäftigte. Am 03. Oktober 1963 kamen die beiden Traportfliegerverbände TS 24 und das Traportfliegergeschwader 44 (TG 44) auf den Flughafen. Der Flugzeugpark dieser Staffel umfasste im Zeitraum von 1963 bis 1980 Flugzeuge der Typen An-2 und Il-14 sowie Hubschrauber des Typs Mi-2. Im Jahre 1980 begann die Indietstellung der An-26.

Die Deutsche Lufthaa der DDR und spätere Interflug führten indes den Inlandluftverkehr weiter und konnten nun die Passagierabfertigung am Flughafen vornehmen. Am 3. Mai 1967 ging die ete internationale Fluglinie in Betrieb. Diese Verbindung zwischen Dresden und Budapest sollte sich in den kommenden Jahrzehnten zum erfolgreichsten Angebot am Flughafen Dresden entwickeln. Parallel wurden bedeutende touristische Charterprogramme abgefertigt und Aufsehen erregende Luftfrachtaktionen durchgeführt.

Die Entwicklung am Militärflughafen vollzog sich im Spannungsfeld der Interessen von Luftstreitkräften, Flugzeugwerft und zivilem Luftverkehr. Während letzterer im Inland an Bedeutung verlor und 1980 eingestellt wurde, weitete sich das internationale Angebot aus. Am Ende der 70er Jahre bot der Flughafen Dresden Linienverbindungen nach Budapest, Moskau, Leningrad, Sofia, Varna, Burgas, Tatry (Poprad) und weiteren Städten. Zudem existierte ein lebhafter, wenn auch nur eieitiger Charterverkehr aus den Ländern Westeuropas. Die stetig steigenden Verkehleistungen 1962 wurden etwa 54.000 Passagiere abgefertigt, 1985 mit bald 390.000 siebenmal mehr hatten zur Folge, dass der Flughafen fast ständig am Rande seiner Abfertigungskapazität arbeitete. Eine umfassende Rekotruktion mit weitgehender Schließung in den Jahren 1988 und 1989 sollte dies ändern.

Am 31. Oktober 1989 wurde der Linienverkehr am rekotruierten Flughafen Dresden zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgenommen. Zur gleichen Zeit befanden sich die politischen Verhältnisse in rascher Veränderung, wenige Tage später hatten sich die DDR-Bürger die lang geforderte Reisefreiheit erkämpft. INTERFLUG richtete noch im Dezember eine ete Linie nach Hamburg ein, in den kommenden Monaten folgten Verbindungen in alle wichtigen westdeutschen und einige westeuropäische Städte.

Nach der deutschen Wiedervereinigung ging der Flughafen an die neu gegründete Flughafen Dresden GmbH über, deren Gesellschafter heute die Mitteldeutsche Flughafen AG, der Freistaat Sachsen, der Landkreis Meißen und der Landkreis Kamenz sind. Sofort begannen Planungen und ete Arbeiten zur Modernisierung und Erweiterung des Flughafe.

Mit der politischen Wende stieg die Bedeutung des Flughafe sprunghaft. Die vorhandene Luftverkehinfrastruktur war ausschlaggebend für Investitionen und Industrieaiedlungen. In den eten Jahren nach 1990 stiegen die Verkehleistungen des Flughafe stark an: 1992 waren mehr als eine Million Fluggäste abgefertigt worden, 1995 schon 1,7 Millionen. Bereits 1992 konnte ein Erweiterungsbau neben dem "Haahaus" in Betrieb genommen werden. Seine Kapazität war allerdings rasch wieder echöpft und schon 1995 ging ein weiterer Erweiterungsbau in Betrieb, der aus einer benachbarten Halle der Luftfahrtindustrie entstanden war. Parallel erfolgte eine umfassende Modernisierung aller Funktiobereiche des Flughafe.

Bis zum Frühjahr 2001 entstand aus einer Montagehalle der Luftfahrtindustrie das neue Flughafen-Terminal. Das Gebäude hat eine Abfertigungskapazität von jährlich 3,5 Millionen Fluggästen erweiterbar durch den Ausbau des Westflügels auf 4,5 Millionen Passagier pro Jahr. Zudem wurde eine Vielzahl ergänzender Arbeiten an der Infrastruktur des Flughafe fertig gestellt: Ein eigener Autobahnzubringer, erweiterte Flugbetriebsflächen, neue Technikhallen, ein Wetterradar sowie Umweltschutzanlagen. Im Jahre 2006 wurden etmals über 1,8 Millionen Passagiere abgefertigt.

Nach Eröffnung des neuen Terminals wurden weitere Investitionen vorgenommen. So erhielt die Werkfeuerwehr eine neue Halle mit Eiatzräumen und Platz für die gesamte Technik inklusive Fuhrpark. Für ein Speditiounternehmen entstand ein Logistik-Zentrum mit Lager- und Büroräumen, das inzwischen drei Hallen umfasst. Eine vierte Halle ist in Planung. Im Juli 2006 begann die Sanierung und Verlängerung der Start- und Landebahn bei laufendem Betrieb, die im September 2007 abgeschlossen sein und eine Lebedauer von mindeste drei Jahrzehnten gewährleisten soll.

Am Flughafen Dresden wird in einem Hangar der IABG/IMA-Dresden ein maßstabsgetreues Modell des Airbus A380 einem mehrjährigen Ermüdungstest unterzogen. Dabei wird die gesamte Lebedauer eines Flugzeuges simuliert. Der Antraport erfolgte auf Grund der Größe des Rumpfteils nicht mit der Airbus Beluga, sondern wurde von Hamburg bis zur Elbbrücke der Bundesautobahn 4 auf der Elbe vechifft und die letzten Kilometer per Schwerlasttraport auf der Straße bewegt.

Im Dezember 2006 wurde vom Flughafen Dresden aus hoch angereichertes Uran nach Russland in ein Kernfochungszentrum in Podolsk bei Moskau ausgeflogen. Der Atommüll, bestehend aus Brentäben und Pellets in Form von 200 Kilogramm hoch angereichertem und 100 Kilogramm schwach angereichertem Uran, entstand durch den Rückbau des Fochungszentrum Dresden-Rossendorf (dem ehemaligen Zentralititut für Kernfochung (ZfK) in der DDR).

Flughafen-Gesellschafter

Mehrheitsgesellschafter des Flughafe ist die Mitteldeutsche Flughafen AG, welche auch am Flughafen Leipzig/Halle die Mehrheitsanteile besitzt. Hauptgesellschafter der Mitteldeutschen Flughafen AG sind ausschließlich Gebietskörpechaften und zwar mit 73 % der Freistaat Sachsen, mit 14 % Sachsen-Anhalt, mit 6 % Dresden, mit 5 % Halle und 2 % Leipzig.

Auch der Landkreis Meißen und der Landkreis Kamenz besitzen direkte Anteile am Flughafen.

Dieser Text wurde der Wikipedia entnommen und steht unter der GFD Lizenz.
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Wikipedia.

 
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